Der Nikolaus macht in Olivenöl

Mit Staunen lese ich immer wieder in Foodblogs von kulinarischen Postsendungen, mit denen sich Foodblogger untereinander eine Freude machen. Da werden Chutneys und Öle um die Welt geschickt, Würste und Schinkenkeulen frankiert, Käse in geruchsdichten Umverpackungen zur Post getragen. Neidvoll las ich von diesen Verschickungen, in bunt bebilderten Beiträgen. Bis vergangenen Sonntag!

Eben hatte ich die zweite Kerze angezündet, da scholl die Türglocke. Ich bin Optimist und ging, um dem Nikolaus aufzumachen. Draußen stand aber nur die liebe Frau Brohmsen von unten. Frau Brohmsen ist immer zuhause, weshalb die Post bei Frau Brohmsen ein Zwischenlager eingerichtet hat und alle Sendungen im Viertel, über Standardbrief, einfach direkt bei Frau Brohmsen abgibt. Die liebe Frau Brohmsen entschuldigte sich wortreich bei mir, schon gestern sei dieser Karton angekommen, fröhlichen zweiten Advent.

Die Freude war groß! Das Päckchen ist von Mike vom Olivenölkontor, in dessen Olivenöl Blog auch viel gekocht wird. Mike hatte meine Ausführungen zu „kratzigem Olivenöl“ mit Fachkenntnis kommentiert und mir für den Praxisteil zwei Spitzenölen aus seinem Sortiment zukommen lassen:

ein toskanisches Olivenöl Podere Prataccio, neue Ernte von Produzent Peter Kollbach, ein qualitativ kaum zu übertreffendes Öl, schreibt Mike. Außerdem ein Öl aus Griechenland, Alisseos, in Bioqualität aus der Mani in der Provinz Messinias in Pigi-Platsas, produziert von der Familie Genth, ein Olivenöl „das auch Anfängern Spaß macht“, so Mike. Dazu handgeschöpftes Alisseos-Salz von der Küste der Mani, ein erhellender Artikel zum griechischen „Fleur de Sel“ mit Bildern von der Ernte findet sich hier in Mikes Blog.
Vielen Dank Mike, für diese genussvolle Lehrstunde!

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