Hausbegehung! The Fontenay in Hamburg offiziell eröffnet – ein Rundgang in Bildern

Es sei seine kleine Elbphilharmonie geworden, scherzte Initiator und Bauherr Klaus Michael Kühne bei der heutigen Pressekonferenz anlässlich der offiziellen Eröffnung des Luxushotels „The Fontenay“ an der Außenalster – und spielte damit vor allem auf die lange Bauzeit mit immer neuen, überraschenden „Baustellen“ und den damit verbundenen Folge-Finanzierung an. Jetzt steht das neue Haus, ein kühner Entwurf von Architekt Jan Störmer, inmitten eines 10.000 m² großen Parks und am Wasser, hell und lichtdurchflutet (14.000 m² Glasfläche), an diesem sonnigen Frühlingstag.

Alles so schön rund hier! 132 Zimmer und 17 Suiten hat das Haus, jedes Zimmer mit Balkon und Außenblick, viele mit Alsterblick, Herz des Hotels ist das 27 Meter hohe Atrium Lounge. Bereits jetzt gehört das Haus zur den Leading Hotels of the World.

Das Deluxe Doppelzimmer beginnen bei 355 € die Nacht, die teuerste Suite, die Fontenay Suite, (195 m²) ist für 9.000 € die Nacht zu haben.

Im Erdgeschoss liegt, gleich hinter der Atrium Lounge, das legere All-Day-Dining Restaurant Parkview mit 90 Sitzplätzen, Alsterblick und Außenplätzen an schönen Tagen. Mittagsmenüs gibt es ab zwei Gängen für 27 €, drei Gänge kosten 34 €, Abends à la carte. Küchenchef und Küchendirektor ist Stefan Wilke der zuletzt auf der MS Europa tätig war, Janina Jendrusch ist Restaurantleiterin.

Ebenfalls am Atrium gelegen, eine Tagesbar, eine Smokers Lounge und eine wirklich gelungene Hotel-Bibliothek, kuratiert von der renommierten Hamburger Traditionsbuchhandlung Felix Jud & Co.

Ins Fine Dining Restaurant geht es mit dem Lift, im Lakeside kocht der Schweizer Cornelius Speinle (31) mit 14-köpfigem Team eine „internationale Küche mit ausnahmsloser Produktqualität, die sich in handwerklicher Perfektion leicht und kreativ zu maximaler Geschmacksintensität verbindet.“ So steht es in der Pressemitteilung.

Speinle erkochte zuletzt im eigenen Restaurant dreizehn sinne in der Schweiz einen Michelin-Stern, seine beeindruckende, internationale Laufbahn listet Sationen u.a. bei Roger Werlé, Peter Moser, Andre Chiang, Klaus Erfort und Heston Blumenthal. Chef-Pâtissier ist der mehrfach preisgekrönte Marco D’Andrea.

Serviceleiter ist Michel Buder (29), Chef-Sommelière ist Stefanie Hehn, von einer beeindruckenden Jahrgangstiefe der Weinkarte berichtet die Pressemitteilung. Ganz im Zeichen der Zeit: alkoholfreie Menübegleitungen mit Saftcuvées oder Kombinationen von Gemüsesäften mit Kräutern und Essig, sind eine Selbstverständlichkeit.

Spektakulär, die Fontenay Bar im siebten Stock, über dem Gourmet-Restaurant, mit 320 Grad Alster-Rundblick und einer 500 m² großen Bar-Terrasse. Spezialität der Bar-Crew um Bar Manager Sebastian Schneider: hausgemachte Wermut-Variationen und Barklassikern aus dem 19. Jahrhundert. Täglich schon ab 12 Mittags bis 2 Uhr Nachts geöffnet.

Nochmals ein paar Stufen höher hinauf liegt der separat erreichbare Pool (20 Meter) mit Außenbereich und insgesamt 1.000 m² Wellnessbereich. Verantwortlich für das Interieur design zeichnet das Architektenbüro Aukett + Heese aus Berlin mit Designer Christian Meinert, dessen Arbeit deutlich auf ein internationales Publikum zugeschnitten ist.

Willkommen sind alle, gerade die Gastronomie-Angebote sollen auch Hamburger Gästen offen sein. Im Hotel selbst setzt man verstärkt auch auf ein internationales Publikum. In Zusammenarbeit mit dem UKE betreibt man auch eine eigene Gesundheitsstation um ausländischen Gästen und deren Familien im Rahmen diese Partnerschaft eine angenehme Rekonvaleszenz-Zeit im Hotel bieten zu können.

200 Mitarbeiter sollen sich um die Gäste bemühen, 180 Angestellte sind es derzeit, ausgesucht aus 2.400 Bewerbungen.Grundsätzlich setze man vor alle auf Service und Gastfreundschaft, möchte ein persönliches Haus werden, dass sich bei aller Modernität und dem Einsatz (wohl sehr trickreicher) Technik durchaus in der Tradition und Verantwortung klassischer Häuser sieht – so der geschäftsführende Direktor Thies Sponholz auf der heutigen Pressekonferenz. Los geht’s!

Das Hotel online: The Fontenay

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