„Wir müssen die Strukturen ändern, nicht den Menschen“-Interview mit Umweltwissenschaftler Michael Kopatz

Seit Jahren propagiere ich die Idee des Einkaufswagens als Waffe der Wahl gegen Lebensmittel-Industrie und Lobbyismus, ich glaube daran, dass jede Kaufentscheidung ein Statment ist, für die Welt in der wir Leben wollen. Erste Zweifel an der Vollumfänglichkeit dieser These, kamen mir neulich auf einem Podium zum Thema, als ein Mitdiskutant erklärte, man müsse die Regeln ändern um auch nur irgendetwas zu erreichen. Beispielsweise über Steuern, es sei z.B. nicht hinnehmbar, dass die Hähnchenschlacht-Fabrik, die Böden und Umwelt belaste, die gleichen Steuern zahle, wie der Bio-Hühnerhof – Steuern, das käme von steuern.

Warum gesellschaftliches Engagment nicht mehr ausreicht und die Politik in die Pflicht zu nehmen ist, erklärt der Umweltwissenschaftler Michael Kopatz (Buch: “Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten“) u.a. am Beispiel der Anschnallpflicht und in einem knackigen Interview, das in der aktuellen Ausgabe des Food & Farm – Magazins erschienen, und dankenswerter Weise jetzt auch online nachzulesen ist:

Food & Farm Interview mit Michael Kopatz

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