Bildungstrinker wollens wissen

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„Wir Trinker spielen in der Welt eine so wichtige Rolle, dass wir auf uns selbst Acht geben sollten. Wir müssen fit bleiben, damit wir auch morgen noch fröhlich Unfug anrichten können.“
(Sandy Fawkes)

Die Bildungstrinker sind der neue Podcast für Genuß- und Wirkunsgtrinker die es genau wissen wollen. Und die Bildungstrinker wollen es auch selbst genau wissen und befragen derzeit Menschen in den Sozialen Medien zu Ihren Trinkgewohnheiten. Ich danke für die Einladung und will da auch garnicht kneifen, hier meine Antworten:

1. Was ist dein liebster Drink?
Spät Nachts, noch nicht müde genug aber schon schön melancholisch: ein Beer Old Fashioned am Tresen des Stagger Lee.

2. Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?
Mit 13 Jahren. Ein Schwupps Sherry aus dem Glas von Onkel Waldutsch. In der Ente von Lehel in Wiesbaden. Hab ich nicht verstanden und Jahre später erst herausgefunden, was für ein toller Stoff Sherry ist!

3. Welchen Drink hast du am meisten bereut?
Ich habe mal, so ungefähr Anfang der Neunziger, an einer Fernet Menta-Party teilgenommen. Mehr weiß ich nicht mehr.

4. Bar oder Kneipe?
In umgekehrter Reihenfolge: ja, genau.

5. Champagner oder Schaumwein?
Alles hat seine Zeit und bei mir immer häufiger Deutscher Winzersekt

6. Mit wem würdest du gerne trinken?
Mit alten und neuen Freunden

7. Bei wem würdest du gerne trinken?
Ich war tatsächlich immer noch nicht bei Charles Schumann.Ich liebe in diesem Zusammenhang diesen unbedingt lesenswerten Text von Moritz von Uslar sehr: Der alte Mann und die Bar am Meer (ZEITmagazin Nº 38/2011)

8. Wie sieht deine Home Bar aus?
Schlimm.(s.o.)

9. Beschreib deine Eiswürfel.
Ernsthaft, das wollt Ihr nicht wissen.

10. Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?
Ich bin da sehr langweilig, ist aber eben einfach ein echter Gottesbeweis: Hendriks Gin, Schweppes dry tonic, Gurke

11. Wie bekämpfst du deinen Hangover?
Ich bereite mich vor: Health for Hooligans, so der Titel der Orginalausgabe von Sandy Fawkes Ernährungsgrundlagen für den leidenschaftlichen Trinker. Fawkes erkannte bereits 1982: „Wir Trinker spielen in der Welt eine so wichtige Rolle, dass wir auf uns selbst Acht geben sollten. Wir müssen fit bleiben, damit wir auch morgen noch fröhlich Unfug anrichten können.“ Ihr Handbuch für das leichtfertige Leben versammelt Techniken, die die Folgen konzentrierten Trinkens mildern, Trinkertypen (vom Berufsjugendlichen bis zum Lehrer) und Problematiken (von blutunterlaufenen Augen bis zur Melancholie) werden aufgezeigt und lindernde Lösungen angeboten. Hab ich natürlich im Selbstversuch ausprobiert. Seitdem dope ich mich vor strapaziösen Barnächten mit Zink und Vitamin B-Komplex in hoher Dosierung. Sie werden staunen. Das sehr lustige und kurzweilige Büchlein wurde von Ingo Herzke übersetzt.

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