Karamell-Tieftauchen beim lokalgold Frühstück

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Der Honig vom örtlichen Imker, Marmeladen aus ländlicher Manufaktur, die Wurst im Glas vom Landschlachter der seine Schweine mit lieblichen Kosenamen bedenkt, dazu Brot aus der heimischen Steinbackofen-Bäckerei um die Ecke…mal ehrlich, zumindest für Stadtmenschen sieht kulinarischer Alltag leider anders aus. Die lukullische Tagträume bleiben aber.

Abhilfe schaffen die Trüffelsucher von lokalgold.de, das Team spürt lokale und regionale Genussmittel auf und sorgt für überregionale Verbreitung der handgemachten Spezialitäten via Onlineshop. Ein Blog dazu gibt es auch und darum wundert es nicht, dass lokalgold gestern zum Blogger und Journalisten-Frühstück lud, eine Kombination die in vielen PR Agenturen noch völlig unbekannt ist. (Ich meine die Kombination Blogger und Journalisten, nicht die Kombination Journalisten und Frühstück)

Am reich gedeckten Tisch gab es viel Feines zu verkosten. Lecker (und bildschön) die handgemachten Cantucci der Hamburger Firma Thanks to Mum, der Schokoladenkuchen zum niederknien. Spannende war das nur mild gesüßte Apfelwein-Gelee der Röhner Schau-Kelterei und die grobe Wurst vom Röhner Hausschwein mit Apfel schmeckte.

Dann entdeckte ich im Leckereiengewimmel auf dem Tisch plötzlich ein unscheinbares Gläschen mit Schraubverschluss. Auf dem Etikett: Eimsbütteler Karamellcreme. Ich geriet sofort in höchste Aufregung.

Carlo Zamboni Produktfotos 20

Zum bessern Verständnis muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass ich karamellsüchtig bin. Knack, kaum das Glas geöffnet, versenkte ich mein Messer rasch ins dunkelbraune Glück, die Brotecke verschwand gänzlich unter der duftenden Creme. Ich atmete das erste Brot ein. Erst durch mehrfaches und beherztes Räuspern des Karamell-Produzenten André Montaldo-Ventsam vom Hamburger KAKAO KONTOR wurde ich auf dass mir angebotene Zweitglas aufmerksam: goldglänzender Karamell mit Chili und Zimt abgeschmeckt. Eine perfekte Symbiose, die Schärfe genau richtig, elegant eingebettet in die cremige Süße, raffiniert zimtig mit langem Nachhall.

Ich war verloren.
Und dann öffnete Herr Montaldo-Ventsam die Eimsbütteler Karamellcreme mir Erdnüssen.

Schmeckt ungefähr wie die Karamellschicht in „Snickers“ nur wesentlich feiner und cremiger und ohne den ganzen störenden Schoko-Kesk-Kram drumrum. Nussig rund und satt cremig. Auch hier wie bei allen Sorten nicht nur schlichte Süße, ganz hinten kitzelt es karamell-typisch herb, ein leichter Bitterton, perfekt. Eimsbütteler Karamellcreme gibt es in Hamburg Eimsbüttel. Ich wohn da. Sie nicht? Macht nix.

Die Cremes waren zwar eine exklusive Vorpremiere, die komplette Palette für Karamell-Afficionados gibt es aber demnächst im lokalgold-Onlineshop. Halten Sie durch!

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