Lebensmittelklarheit – das neue Verbraucherschutzportal ist online

Persönlich habe ich nicht (mehr) dran geglaubt: „Seit gestern können Verbraucher unter www.lebensmittelklarheit.de Produkte melden, bei denen sie sich durch die Aufmachung oder Kennzeichnung getäuscht fühlen.“, meldet foodwatch, die bereits seit 2007 Verbrauchertäuschung und Mogelpackungen entlarven.

Ein Besuch der Seite zeigt, dass das neue Portal der Verbraucherzentrale mehr sein kann als Pranger, deutlich stehen die Bemühungen im Vordergrund, Verbraucher auch zu informieren, es wird besipielsweise erklärt wie man Zutatenlisten richtig liest, was Kennzeichnungen bedeuten und warum Schafskäse schon mal aus Kuhmilch ist. Expertenforen und Chats ergänzen das Angebot, die Zeichen stehen auf Dialog.

Auch bei Beschwerden: nach Prüfung durch die Verbraucherzentrale Hessen habe Hersteller die Möglichkeit direkt auf der Seite Stellung zu beziehen.

All das grenzt an ein Wunder. Erstmals in ihrer langen Amtszeit bezieht Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner deutlich Postition für Verbraucher und Verbraucherschutz, das Portal soll auch: „die Entscheidungsgrundlage für mögliche staatliche Maßnahmen verbessern“.

Den Verbraucherselbstschutz-Pionieren von foodwatch reicht das nicht: „Das Portal lebensmittelklarheit.de ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wenn auch noch längst keine Lösung. Denn klare und verständliche Informationen über Lebensmittel müssen Verbraucher nicht nur im Internet finden können – sondern direkt im Supermarkt auf den Produktverpackungen.“

Das Interesse ist gewaltig, die Seite war in den letzten Stunden nur schwer oder nicht zu erreichen und baut unendlich lange auf. Ich bin sehr gespannt wie dieses neue Angebot langfristig wirken wird, es ist auf jeden Fall ein sinnvoller Schritt nach vorn.

Links zum Thema:

www.lebensmittelklarheit.de/

www.foodwatch.de

www.abgespeist.de/

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