Bangkok Fine Dining in sechs Tagen – die neun besten Restaurants meiner Reise

Besuch in einer der spannendsten Food-Metropolen der Welt

Neues Fine Dining aus einer Welthauptstadt des Streefoods

Bangkok zählt zu den spannendsten Food-Metropolen der Welt. Immer schon glänzte die Hauptstadt Thailands mit ihrem guten Ruf als exzellente Street-Food-Adresse. Ab Mitte der 2010er-Jahre entwickelt sich parallel dazu eine superkreative Fine-Dining-Szene, befeuert von der Aufnahme in internationale Rankings wie World 50 Best, OAD und dem Guide Michelin und voran gebracht von einer hochmotivierten Generation junger Chefs, die mit reichlich Auslandserfahrung Fine Dining im eigenen Land neu denken.

Die Pionierleistung einer neuen Generation von Chefs

Zu den Pionieren dieser Bewegung gehört der umtriebigen Koch und Gastronom Gaggan Anand, der mit Netflix-Präsenz (Chefs Table, Somebody feed Phil) früh auch internationale Reichweite für das neue kulinarische Bangkok schuff. Erste Botschafter der kulinarischen Etwicklungen sind und waren früh auch Gastgeberin Pichaya „Chef Pam“ Soontornyanakij vom Restaurant Potong (The World’s Best Female Chef 2025 und Asia’s Best Female Chef 2024) sowie die Brüder Thitid „Ton“  und Chaisiri „Tam“ Tassanakajohn von Le Du und Nusara.

Produktreichtum, Storytelling und persönliche Gastfreundschaft

Es ist auch der Reichtum des Landes an besten Produkten – wie Fisch, Seafood, exotischen Früchten, Kräutern und Gemüsen, der im Zusammenspiel mit Gewürzen, verschiedenen Chilis, Currys und frischen Gewürzpasten ein echtes Paradies für kulinarische Reisende schafft, die neue Geschmäcker und Inspiration suchen.

Auffällig ist – abseits der Küchenleistungen – überall die ausgeprägte Freude am Storytelling: mit aufwendig gestalteten, oft sogar personalisierten Menükarten und einer kompromisslosen Gastfreundlichkeit, individuell und nah am Gast.

In sechs Tagen habe ich neun der besten Restaurants in Bangkok besucht: ein Parcours durch die Avantgarde der thailändischen Küche. Jedes Haus ein eigener Kosmos, weltklasse, eigensinnig, unverwechselbar.

Le Du – Progressive Thai Cuisine

1 Michelin Stern, No.30 The World’s 50 Best Restaurants 2025, No.20 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

Le Du – das klingt französisch, leitet sich aber vom thailändischen Wort für „Jahreszeiten“. Die spielen hier die Hauptrolle: saisonale Zutaten aus ganz Thailand, modern interpretiert. Regionalität, Reifung und Fermentation bilden zudem den Dreiklang und die Basis aller Teller im Le Du, das bereits 2023 als bestes Restaurant in der Asia 50 Best-Liste ausgezeichnet wurde.

Küchenchef und Gründer Thitid „Ton“ Tassanakajohn gehört zu den Pionieren des neuen Fine Dinings in Bankog, ausgebildet am Culinary Institute of America und geprägt von Stationen bei Eleven Madison Park und Jean-Georges Vongerichten.

Grandioser Auftakt meiner Bangkok-Reise, mit gerichten wie dry aged Cobia (Königsfisch) in einer Kräuter-Fischsauce, die mit Sticky Rice gebunden wurde. Sensationell: die Kombination aus Kokosnuss und Calamar, ebenso der Hummer mit frittiertem (!) Rührei und schwarzem Reis mit Chili und grüner Papaya.

Le Du Kaan

Und dann fragte uns Chef Thitid „Ton“ Tassanakajohn, ob wir noch Lust auf einen Cocktail in seiner neuesten Location hätten …

Ein Reel vom Besuch des atemberaubenden Hochhaus-Dachgartens des Le Du Kaan findest du hier auf Instagram!

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Potong – Pichaya „Pam“ Soontornyanakajis kulinarische Erzählkunst

1 Michelin Stern, No.13 The World’s 50 Best Restaurants 2025, No.13 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

Für mich mein persönlich eindrücklichster Restaurantbesuche in diesem Jahr: Das Potong Restaurant von Chef „Pam“, Pichaya Soontornyanakij (The World’s Best Female Chef 2025 und Asia’s Best Female Chef 2024), ist ein Erlebnis, eine kulinarische Reise in die neue und alte thai-chinesische Fusionsküche, geprägt von pointiertem Minimalismus und Klarheit, dabei vielschichtig und – ja – berührend.

Das liegt auch am gelungenen Storytelling: eine Reise durch das vierstöckige Haus und seine 120-jährige Familiengeschichte – auf vier Metern Grundriss. Hinter jeder Treppe eine neue kleine, liebevoll gestaltete Welt; geheimnisvolle Zettelkästen und Karten führen den Gast durch den Abend, nie aufdringlich, stets bereichernd.

Dazu Teller wie Jakobsmuschel mit Saté-Sauce und gegrilltem Brioche, eine Ente nicht von dieser Welt oder die grandiose Dekonstruktion des Pad-Thai-Nationalgerichts. Der Service dazu herzlich, das Food-Wine-Pairing begeistert, die Dach-Bar auf höchstem Niveau.

Die Kolleginnen aus aller Welt am Tisch waren sich einig: ein place to eat für alle kulinarisch interessierten Bangkok-Reisenden – und ein Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird.

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Sühring – "Unsere Jungs" in Bangkok

2 Michelin Stern2, No.22 The World’s 50 Best Restaurants 2025, No.11 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

Die Zwillingsbrüder Mathias und Thomas Sühring aus Ostberlin gehören mit ihrem Restaurant Sühring zur Weltspitze; sie sind Botschafter einer deutschen Fine-Dining-Küche, die sicher nicht nur hier in Bangkok einzigartig ist. Geprägt von Präzision und Perfektion, Eleganz trifft Spielfreude – und einer eher seltenen deutschen Tugend: Humor.

Etwa bei der filigranen Obatzda-Brezel mit Mini-Radler, der „Ersbensuppe“ im Tartelette, Brathering in Kombu-Gel, Aal Grün mit Spreewald-Erinnerung oder Labskaus mit Beluga-Kaviar.

Grandios die herbstliche Paté und Steinbutt in Muschelbutter, Hummer in seiner Sauce mit Haselnussöl, Yuzu und Kaki. Dazu Signatures wie Spätzle in Pilzfond mit Schnittlauchöl und Albatrüffel oder die gereifte Ente mit Bete, Kirschen, Vanille und Kaffee.

Zum Dessert Sanddornparfait mit rotem Pfeffer und Lorbeeröl, eine Schwarzwälder Kirschtorte und Großmutters Eierlikör …Mehr dazu bald auch im großen Interview, das ich mit beiden vor dem Essen führen durfte!

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Ms. Maria & Mr. Singh – eine indisch-mexikanische Liebesgeschichte

No.99 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

Gut Oggau in the house – in Bangkok! Und zwar in Gaggan Anands lässigem Fusion-Restaurant Ms. Maria & Mr. Singh!  Eine indisch-mexikanische Liebesgeschichte, die mit Gerichten wie Tostada mit Otoro Tuna, Mole-Riceballs mit Seeigel (MIB) oder Gaggan Crab Curry zum perfekten Match wird.

Ein Genuss zum Teilen am großen Tisch: Sinaloa Hamachi Pomelo Salad, Pulpo Aguachile, gegrillte Tortillas mit Kichererbsen-Bohnen-Käse-Füllung und Tikka Murgh.

Die Musik ist klasse– und mit einem Rotwein von Gut Oggau in der Hand wird auch die Naturals-Weinfrage final geklärt:

„Macht ihr hier Naturals?“

„Wir machen hier gute Weine.“

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Zweimal Gaggan: Hausbesuch und Dinner

Eine Ehre: Chef Gaggan Anand lud zum Meet & Greet-Mittagessen in seine Privatküche zu Hause! Rydo Anton, Executive Chef der Gaggan-Gruppe, und Head-Chef Fábio Costa servierten den ersten Gang: Chawanmushi mit Kabeljau- und Forellenrogen unter warmem Kokosschaum.

Dazu gereifter Buri (Hamachi, ab 80 cm), mariniert mit Sake und geflämmt in Leche de Tigre mit japanischer Mikan-Orange. Gaggan selbst: „In Thailand Fine Dining is Duck!“ – servierte japanischen Sesamreis mit Confit de Canard und gebratener Entenbrust – getoppt von roh gehobeltem Matsutake-Pilz. Dazu Chilis aus schwarzen Bohnen mit Erdnüssen, bäm!

Zum Dessert Auftritt der Sühring-Brüder, den deutschen Stars in Bangkok: Mathias und Thomas servierten Rote Grütze mit Vanilleschlag und Zitronenkuchen – nur eben in: Weltklasse!

Zwischen einer eindrucksvollen Schallplattensammlung und Kochbuchregalen blieb viel Zeit für Gespräche mit allen Köchen, Kolleg*innen aus aller Welt und Gastgeber Gaggan: „Food is a question of taste, not colour.

Dinner im Gaggan

1 Michelin Stern, No.6 The World’s 50 Best Restaurants 2025, No.1 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

An einem Abend unserer Reise erleben wir dann Gagggan Anand in seinem Restaurant mit offener Küche – und Menschen, die abseits der großen Bühne des Lebens eher introvertiert sind, sei gesagt: Sie werden Question-and-Answer-Runden erleben, mehrfach und ausgiebig mit fremden Menschen alte Pop-Gassenhauer singen und trommeln („Life is Life“, „We Will Rock You“). Die gute Nachricht: Es lohnt sich. Wer sich auf die gut 3,5-stündige Gaggan-Party in der offenen Showküche einlässt (und das wäre nötig), wird belohnt mit einem kurzweiligen Abend in 26 Gängen, mit einem gut gelaunten, smarten Gastgeber in Hochform und einem großen, herzlichen und hochengagierten Team, das durch einen Abend der kulinarischen Überraschungen führt.

Denn eigentlich spielt hier die Musik: 26 kulinarische Miniaturen aus indisch-japanisch-thailändischer Fusion, teils brillant gedacht, neu, ungesehen und ungeschmeckt. Einzigartig und überraschend! Immer wieder das gelungene Spiel mit Konsistenzen, Temperaturen und Würzungen abseits gelernter Erwartungen und Vorurteile.

Dabei sollte man sich ebenso kompromisslos in die Hände von Head Sommelier Vladimir Kojic begeben, dessen Schwerpunkte in Österreich und Osteuropa liegen – dazu spannende Low-Intervention-Wines und Bestes aus Frankreich.

Für all das singe ich dann am Ende auch „Wonderwall“ von Oasis mit Team und Gästen, wenngleich ich selbstverständlich der Kirche von Blur angehöre. In jeder Hinsicht ein unvergesslicher Abend.

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E-san – traditionelle Isaan Küche trifft japanisches Izakaya

Du weißt, du bist in Schwierigkeiten, wenn selbst die Kollegen aus San Salvador und Brasilien beim Lunch schwer atmend erklären, es sei doch echt sehr scharf!

Wir arbeiten mit warmem Reis, Salat und Kräutern dagegen an – und der Rest ist reines Vergnügen: Im E-san entdecken wir die Isaan-Küche des Nordens mit einem Hauch japanischem Izakaya, im Streetfood-Format und zum Teilen.

Immer mehr Teller und Platten bringt der freundliche Service: scharfe Rippchensuppe, Spieße mit Hähnchenmagen und -herz, Papayasalat mit Aubergine und Bohnen. Sensationell: mit Shiokara-Meeresfischpaste gefüllte Chicken Wings, Takoyaki mit Nori und Katsuobushi ummantelt. Zarter Pla-Yawn-Flussfisch über Holzkohle gegrillt. Nam Tok Wagyu mit geröstetem Reis, Limette, Chili und Minze, und Laab Moo mit Schweinehack und geröstetem Reis, dazu „House Pickles“.

Der saisonale Obstsalat mit Pomelo, süßer Melone und Erdbeeren unter Zitrus-Granité. Head Chef Gus und sein Team bereiteten uns einen lässigen wie unvergesslichen Mittagstisch.

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Chef Vix und das Gaggan at Louis Vuitton

 No.31 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

Kleine “Kaffee”-Pause bei Chef Vix – einem Sohn von Gaggan Anand. Er betreibt das Gaggan at Louis Vuitton im in Gaysorn Amarin Center und begrüßt uns mit einem Espresso Martini – zum vom Teller lecken.

Es folgen Ziegenkäse Croustade mit Kaviar“Hyde Park”, Singapore Crab Cacke und Crunchy Betel Blatt mit Fingerlimes. Das Dessert: Kokoseis mit Orangensalat, salziger Schokolade und frittierter Jerusalem Artischocke.

Das ist alles köstlich und auf den Punkt! Es lohnt sich, anschließend die beeindruckende Louis-Vuitton-Ausstellung im selben Gebäude anzusehen – von den Anfängen der Luxusmarke bis zu den Designern der Gegenwart.

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Nusara - die Küche der Großmutter, neu gedacht

No.35 The World’s 50 Best Restaurants 2025, No.6 Asia’s 50 Best Restaurants 2025

Im Nusara finden Sie eine nahbare Emotionalität, die im Fine Dining oft zu kurz kommt. Neben all der Technik und Könnerschaft auf den Tellern erzählt hier jeder Happen eine Geschichte. Das liegt natürlich auch an der Geschichte des Restaurants selbst: Chef Thitid „Ton“ Tassanakajohn (39 – der einzige thailändische Koch mit zwei Restaurants auf der renommierten Liste Asia’s 50 Best Restaurants) und sein Bruder, Gastgeber und Sommelier Chaisiri „Tam“ Tassanakajohn, benannten es zu Ehren ihrer Großmutter nach ihr und ehren die Erinnerung an sie in dieser modernen „Großmutterküche“.

Im mehrstöckigen Haus mit unfassbarem Blick auf das Nationalheiligtum, den nächtlich beleuchteten Wat-Pho-Tempel, genießen wir modern interpretierte Erinnerungen an die Küche der Ahnen: scharfen Fruchtsalat mit Tintenfisch, Blue Crab Curry mit knusprigen Garuda-Blättern und eine spektakuläre, cremige Tom-Kha-Variation – mit Gourami-Fisch und saftigem Garnelenfleisch.

Zum Hauptgang eine große Familientafel – „sharing without sharing“, nennt es Ton lachend –, denn hier bekommt jeder sein Arrangement mit verschiedenen süß-scharf-sauren Relishes wie Peanut-Relish oder Thai-Green-Banana-Relish. Der göttliche Salat aus Farnspitzen mit roh geräuchertem Jakobsmuschelfleisch ist ein Highlight dieser Reise! Herrlich wärmend: die Sour-Leaves-Soup mit gefüllten Rettichröllchen.

Zum krönenden Abschluss: ein Stück Thai-Wagyu-Steak mit Holy Basil und würzigem Hack – eine hochelegante Version des Klassikers Pad Kra Pao. Der Service ist sehr persönlich und aufmerksam, die begleitenden Weine spannen einen Bogen vom seltenen Krug Champagner über thailändischen Sato-Reiswein bis hin zu französischen Rotweinen. Auch die alkoholfreie Auswahl aus der Hand des Barchefs begeistert.

Und dort klingt der Abend auch aus: in der Nuss Bar im Erdgeschoss, mit einer der größten Sammlungen thailändischer Spirituosen, schmecken hier neu und regional gedachte Klassiker ebenso wie die Signature Drinks des Hauses. Ein runder und warmherziger Abend mit einem tollen Team – danke!

Sra Bua by Kiin Kiin – Die große Thai-Oper im Siam Kempinski Hotel

Es mutet ein bißchen seltsam an, dass dieses grandiose Restaurant derzeit keinerlei Auszeichnungen trägt.

Der Kopenhagener Chef Henrik Yde-Andersen entdeckte 2000 in Thailand seine Leidenschaft für die lokale Küche und blieb drei Jahre. Zurück in Dänemark eröffnete er mit Chef Lertchai Treetawatchaiwong das Kiin Kiin. Im Sra Bua by Kiin Kiin in Bangkok prägt Henrik Yde-Andersen das Konzept, das vor Ort von Chef Chayawee Sutcharitchan souverän geführt und umgesetzt wird.

Menü-Auftakt im Salon: Bei Tisch wird eine Füllung aus Ananas, Chutney, Zwiebeln, Fischpaste, Schalotten und Erdnüssen gemischt und auf frischen Betelblättern serviert, dazu kühler Pandanblätter-Tee mit Zitronengras. Das Green-Curry-Mousse – eine kleine Gaumendisko. Und auch das Auge isst mit: in den hohen Räumen des Sra Bua by Kiin Kiin, wunderschön gestaltet mit dunklem Holz, Stoffen und Wasserelementen, im ohnehin imposanten Siam Kempinski Hotel in Bangkok.

Es folgt eine Soja-Cashew-Meringue mit Joghurt und frischem Wasabi aus Rayong. Lotusgelee in der Blüte. Nach dem Küchenbesuch beginnt am Tisch das eigentliche Schauspiel: Chef Chayawee Sutcharitchan kocht mit einer Präzision und Aromendichte, die fesselt. Die Pilz-Consommé aus dem Vakuumsiphon wird mit fluffigen, pilzgefüllten chinesischen Buns serviert. Kingfish-Ceviche aus der Ananasfrucht wird mit salzig-süß-saurer Ananas und einem kühlenden Granité auf den Teller gelöffelt.

Unter dem am Tisch abgeflämmten Kartoffel-Tomaten-Teig verbirgt sich ein Wagyu-Curry mit Wasserbambus und Jasminreis. Cremiges Kokoseis auf frischem Kokosfleisch wird mit Kaviar aus Hua Hin gekrönt. Ein Erlebnis, in dem alte Werte auf zeitgenössische Ideen treffen – und eine großartige neue thailändische Küche entsteht.

Vom Table-Service bei jedem Gang über personalisierte Menükarten (in einer Box mit Fotos der Gerichte) und eine transparente Weinkarte zum Darüberlegen, bis hin zum sorgfältig ausgewählten Geschirr, den schönen Gläsern und spielerischen Details wie der Suche nach den echten Petits Fours zwischen Sternanis, Chili und Steinen – jedes Detail sitzt.

Ja, wir lieben es lässig und entspannt – aber heute haben wir diese liebevoll inszenierte „große Oper“ und ihre ausdrucksstarke Küche sehr geschätzt. Ein großartiger Abschluss unserer Reise durch Bangkoks Fine-Dining-Restaurants.

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Restaurant Sra Bu by Kiin Kinn Website und Instagram

Public House Hotel - wo wir übernachtet haben

Unsere Reisegruppe aus internationalen Journalist*innen und Küchenchefs war im Public House Hotel untergebracht. Ich mochte das sehr! Junges Ambiente, nette Bar in der Lobby, die Zimmer großzügig und die Betten super!

Es gibt auf dem Dach ein Gym und sogar einen kleinen Pool mit Außensitzplätzen und Blick über die Stadt.

Ganz in der Nähe findet sich das Emsphere Einkaufszentrum mit der krassesten Foodmall die ich je gesehen habe! Und der Supermarkt im Erdgeschoss ist auch Weltklasse, hier bekommt ihr alles.

Und auch nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt ist das empfehlenswerte Let’s relax – Boutique Day Spa mit Thai-Massage Angeboten. Hab ich natürlich ausprobiert: „Sir? Are you okay Sir?“

Vor allem aber liegt das Public House Hotel besonders günstig, wenn man Gaggan und/oder Ms. Maria & Mr. Singh besuchen möchte – die Restaurants befinden sich im selben Gebäude und sind nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt. Nicht ganz unwichtig: Die Distanzen in dieser Millionenstadt sind oft riesig. Wir waren teilweise bis zu einer Dreiviertelstunde mit dem Taxi unterwegs, um zum ein oder anderen Restaurant zu gelangen.

Offenlegung

Ich danke Gastgeber Marko Kovac von karakterre.com für die Produktionshilfe bei dieser Geschichte, sowie allen beteiligten Gastronomen, Köch*innen und Service Teams für die herzliche Aufnahme, Ihre und Eure Zeit und die transparente Offenheit bei allen Fragen.

Ich danke den mitreisenden Kolleginnen aus Dubai, Tschechien, Brasilien, Griechenland, El Salvador und Deutschland – die Zeit mit euch war bereichernd für mich, und es fühlte sich an, als würde man mit Freund*innen reisen. Danke! Ich freue mich darauf, euch Hamburgs kulinarische Seiten zu zeigen.