Sommer-Ramen „Hiyashi Chuka“ – ein Nudelsalat aus Japan

Gut gegen Hitze!

Dieser japanische Sommernudelsalat zum Sattessen passt immer dann, wenn es für Ramen-Nudelsuppen einfach zu heiß ist. Nudeln und Gemüse lassen sich dabei beliebig kombinieren – für Zusammenhalt und cremige Würze sorgt das Dressing aus Sesampaste und Miso – ein sagenhaft voller, runder Geschmack!

Hiyashi Chuka (Ramen-Salat) mit Sesam-Dressing

Für 4 Personen

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Für das Sesamdressing:

1 guter EL Tahin (Sesampaste), 1 TL helles Miso, 50-80 ml Dashi oder Gemüsebrühe, ½ Zitrone, optional ein Hauch Chili (z.B. Piment D’Espelette)

Sesampaste (Tahini) und Miso mit Dashi und dem Saft der halben Zitrone und optional Chili cremig rühren.

Kleine Zitronen-Vinagrette für die Nudeln

200 g Lieblings-Ramen-Nudeln (oder Spaghettini), Salz, ½ Zitrone, 1 EL Mirin, 2 EL Öl, 1 Tropfen Sesamöl, 1 Frühlingszwiebel

Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser garen, abgießen und in kaltem (Eis-) Wasser abschrecken. Im Sieb abtropfen lassen. Aus Zitronensaft, Mirin, Öl und Sesamöl eien Vinaigrette anrühren. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, kalt abbrausen, abtropfen und unter die Vinaigrette rühren. Alles mit den Nudeln mischen.

Sonst noch und nach Belieben:

½ halbe Salatgurke

1 zehn Zentimeter langes Stück Rettich

1 Möhre

Salz

2-3 mittelgroße Tomaten

50 g Zuckerschoten

150-200 g Seitan (oder bratfester Tofu)

2 EL Öl

1 Msp. Chiliflocke

1 Beet Daikon-Sprossen

Gurke längs halbieren, Kerne entferne, die hälften dritteln und streifig schneiden. Rettich und Möhre schälen, längs in feine scheiben, dann in feine Streifen schneiden. Die Gemüse getrennt salzen und beiseitestellen. Tomate in Scheiben schneiden und salzen.

Zuckerschoten streifig schneiden, in Salzwasser 1-2 Minuten kochen, abgießen und kalt abschrecken. Seitan streifig schneiden und in einer Pfanne im heißen Öl mit Chiliflocken scharf anbraten.

Gemüse und Nudeln auf einem Teller oder in einer Bowl hübsch anrichten, Rettich mit Daikon-Sprossen bestreuen. Mit Sesamdressing servieren.

Tipp: Das Sesam-Dressing am besten am Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank ziehen lassen,e s wird dabei besser und runder im Geschmack.

Transfer: das Sesam-Dressing passt super auch zu allen heimischen Gemüse- oder Blattsalaten. Perfekt auch als Dip zu Gemüsesticks oder als ungewöhnliches Caesars-Salat-Dressing! Grandios: Salat mit weißen Bohnen!

Diese Rezepz und viele weitere sommerliche Gemüse-Ideen aus der japanischen Küche findest Du in:

Meine grüne japanische Küche!

Weitere Beiträge
Und er schmeckt doch: weißer Spargel „im Flow“