Jetzt am Kiosk: Effilee #7-neu: auch alle aktuellen Rezepte online aufrufbar

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Ja gut, ich arbeite als freier Mitarbeiter für Effilee, erlaube mir aber trotzdem eine eigenen Meinung und die ist: die werden immer besser! Die neue Ausgabe liegt schon wieder, verheißungsvoll schwerewiegender als die ersten Hefte, in der Hand, gefüllt mit zahlreichen lesenswerten Reportagen und kulinarischen Geschichten.

Geht auch gleich gut los mit der Frage: “Darf ich das Essen im Restaurant fotografieren?”, eine Frage die besonders Foodblogger oft umtreibt und auch hier im Blog schon oft Diskussionsgegenstand war. In Effilee antworten sechs prominente Köche und die Antwort fällt deutlich aus. Von Köchen handelt auch die Geschichte vom zweiten Leben der Köche. Evelyn Holst ist der Frage nachgegangen, wieviel Platz für Leben noch bleibt, jenseits der Küchenarbeit, und hat Viehzüchter, Tangotänzer und erfolgreiche Maler gefunden. Manuela Rüther hat in Köln die letzten Rossschlachtern besucht und die Geschichten der Pferdemetzger aufgeschrieben.

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Auch die Rubrik “Ein Teller” gibt es wieder, diesmal erklärt Dreisternekoch Joachim Wissler, was er sich gedacht hat bei seiner Kreation “Champignonwiese”. Kristian Ditlev Jensen, Autor des wunderbaren Romans “Leibspeise” ( in Deutscher Übersetzung von der ebenfalls sehr wunderbaren Sigrid Engeler), schreibt in Effilee über “Sampuru”, die von Hand hergestellten Plastik-Essensimitationen in Japan. Und Herausgeber Vijay Sapre hat sich an Glutamat gewagt, erzählt von Dashi und Umami. Besonders angetan war ich vom Portrait der amerikanischen Food-Historikerin Barbara Ketcham Wheaton von Ursula Heinzelmann, faszinierend.

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Gekocht wird natürlich auch, die Redaktion hat gemeinsam ein festliches Menü kreiiert, eine Amerikanerin, eine Japanerin und ein Mexikaner backen Pfannkuchen höchst unterschiedlicher Prägung. Von mir gibts diesmal ein süßes Mehlspeisen-Extra mit Zwetschgenknödel, Topfenpalatschinken, Kairserschmarrn, Buchteln & Co.

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Außerdem habe ich wieder ein paar schnelle Teller für Sie gekocht und lehne mich mit der neuen Folge von Paulsens Deutschstunde gewohnt weit aus dem Fenster. Diesmal erzähle ich die Geschichte der Blauen Zipfel inspiriert von einem freundlichen Gastkommentator, der mir neulich hier ins Blog schrieb: “Preuße, kommst Du nach Franken: mach’ Dir Gedanken ! (Und dann erst den Mund auf…)”.

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Neu ist, dass die Redaktion nicht erst nachträglich, sondern sofort alle Rezepte aus dem aktuellen Heft auf effilee.de zum Abruf anbietet, mit mundwässernden Fotos von Andrea Thode und teilweise durch Handgriff-Fotos ergänzt.

Eine empfehlenswerte Wochenendlektüre für ein hoffentlich: schönes Wochenende!

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