Coffee Circle – eine runde Sache

Coffee Circle

Immer schön, wenn Unternehmer über die Gewinnabsicht hinaus auch über Zusammenhänge nachdenken und dabei die Wirkung ihres Handel(n)s zum Wohle aller überprüfen. Die jungen Unternehmer der Berliner Kaffeemarke Coffee Circle, haben konsequent und allumfassend nachgedacht und dabei, neben ausgezeichnetem Kaffee, ein bemerkenswert nachhaltiges Geschäftsmodel auf den Weg gebracht, dass weit über die Idee Fair gehandelten Kaffees hinausgeht.

Robert Rudnik, Moritz Waldstein-Wartenberg und Martin Elwert gründeten im Sommer 2010 das Startup Coffee Circle, bieten seitdem äthiopische Spitzenkaffees an – und sind direkt an der Aufbauhilfe zur Verbesserung der Lebensumstände ihrer Kaffee-Lieferanten beteiligt. Moritz Waldstein-Wartenberg arbeitete schon 2007 in Äthiopien für ein soziales Projekt, der Eröffnung einer Schule für Waisenmädchen in Addis Abbeba. Dabei lernte er auch das Kaffeeland Äthiopien kennen und die Schattenseiten des Kaffeee-Anbaus: Während westliche Handelsketten Spitzenumsätze mit den hochwertigen Bohnen erzielen, reichen die Einnahmen der Kaffee-Farmer oft nicht einmal dazu, ihre Familien zu ernähren.

Die Jungunternehmer kennen ihre Kaffeebauern und deren Lebenswelt gut. Sie suchen den Kaffee vor Ort selbst aus, der per Schiff importiert und in Deutschland geröstet wird. Von jedem verkauften Kilo Kaffee geht 1 Euro an Hilfsprojekte. Nach nur einem halben Jahr trägt das System erste Früchte, das Brunnen-Bauprojekt von Coffe Circle ermöglicht schon jetzt 2.000 Menschen den Zugang zu frischem Wasser.

Drei Sorten bio-zertifizierte Arabica Kaffees bietet Coffee Circle an, auf traditionelle Weise von äthiopischen Kleinbauern in ihren eigenen Waldgärten angebaut. Ich hatte mir eine Säckchen der Sorte LIMU bestellt und bin begeister von der Milde und gleichzeitigen Tiefe des Kaffees, der uns, insbesondere mit Milchschaum genossen, das Wochenende versüßte.

Transparenz ist das zweite große Thema bei Coffee Circle. Fortschrittsbalken mit Euro-Anzeiger stellen dar inwieweit die verschiedenen Projekte vorangeschritten sind. Neben dem Brunnenprojekt startet jetzt auch ein Schulprojekt und der Aufbau einer Gesundheitsstation. Bei allen Projekten werden Abhängigkeiten vermieden, Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto.

Auf der Internetseite des Unternehmens könne Sie auch einen filmischen Blick in die Plantagen werfen, die Macher des Projekts und die Kaffeebauern kennen lernen, die kurzen Filme sind sehenswert und interessant wie auch die reich bebilderten Step by Step-Anleitungen für die perfekte Zubereitung des Kaffees von French Press über Keramikfilter bis zum Siebträger. Die Internetseite ist so liebevoll gestaltet und konsequent durchdacht wie das gesamte Projekt. Den Coffee Circle können Sie hier kennen lernen:

www.coffeecircle.com

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