(From L-R): Aimee Carrero, Mark Mylod and John Leguizamo on set of the film THE MENU. Photo by Eric Zachanowich. Courtesy of Searchlight Pictures. © 2022 20th Century Studios All Rights Reserved.

Film: The Menu – Blick hinter die Küchentür

Wer hat eigentlich das Menü aus dem Film "The Menu" geschaffen?

Foto Header, v.l.n.r.: Aimee Carrero, Mark Mylod and John Leguizamo on set of the film THE MENU. Photo by Eric Zachanowich. Courtesy of Searchlight Pictures. © 2022 20th Century Studios All Rights Reserved.

The Menu hat mich zwischen den Jahren im Kino begeistert. Die kulinarische Horror-Satire bringt auf den Punkt, was alles in der gehobenen Fine Dining Küche zumindest überdenkenswert wäre. Zwischen Substanz, Schall und Rauch bekommen wirklich alle ihr Fett weg: ignorante Gäste, selbstverliebte Kritiker, anmaßende Foodies und nicht zuletzt die Köch*innen selbst, die für ihre Küche „brennen“.

Dass das alles funktioniert, liegt natürlich an den spielfreudigen Schauspielenden (u.a. Anya Taylor-Joy, Ralph Fiennes), der Regie (Mark Mylod), dem Drehbuch (Seth Reiss & Will Tracy), der Ausstattung (Production Designer Ethan Tobman) – und dem wohl wichtigsten Protagonisten: dem im Film servierten Menü selbst.

Das ist eine Glanzleistung des Films, The Menu nimmt sein Menü ernst, es verkommt in keinem Moment zur reinen Karikatur, vielmehr greift es aktuelle Strömungen, Trends und Techniken auf, die sich in Aspekten tatsächlich auf den Tellern der internationalen Hochküche der Gegenwart finden.

Das geht bis hin zum offensichtlichen Zitat, wenn am Ende des Films, ich spoilere jetzt nicht, der Nachtisch im Stil des mittlerweile ikonischen Tisch-Desserts der Drei Sterne Legende Grant Achatz (Alinea, Chicago) „angerichtet“ wird (selbst die Grundfarbe stimmen!).

Ich war begeistert von den vielen Details, den stimmigen Kompositionen, die auch die Handlung selbst pointiert unterstützten. Ich wollte wissen, wer dahinter steckt: es ist die französische Starköchin Dominique Crenn deren Restaurant Atelier Crenn in San Francisco mit drei Michelin Sternen ausgezeichnet ist. Ein Deja Vu gabs auch bei den abgefilmten Tellern des Menüs, die Inszenierung erinnerte doch an…richtig, es war David Gelb (Netflix Chefs Table, Jiro Dreams of Sushi), der die Speisen für den Film in seiner ganz eigenen Art in Szene setzte.

Ein sehenswertes (kulinarisches) behind the scenes beleuchtet die Küchenarbeit zum Film:

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